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28. Juni 2002 | Allgemeines

Pressefreiheit verteidigen - Terrorismus gegen die Medien verhindern!

Resolution der europäischen Zeitungsverleger

Die Generalversammlung des Europäischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA) hat voller Sorge auf die wachsende Gewalttätigkeit gegen Journalisten und andere Vertreter von Zeitungshäusern hingewiesen. Bedenklich sei darüber hinaus auch die zunehmende Behinderung journalistischer und verlegerischer Tätigkeit durch eine zunehmende Zahl europäischer Vorkehrungen.

ENPA betonte, dass die Meinungsfreiheit Basis einer demokratisch verfassten Gesellschaft ist und Zeitungen eine wichtige und vielfältige Rolle bei der öffentlichen Meinungsbildung spielen. Vor diesem Hintergrund müsse der Gesetzgeber dafür sorgen, dass gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen die Entwicklung einer unabhängigen Presse ermöglichen; dass Behinderungen der Pressefreiheit bekämpft werden, ebenso Gewalt gegen jene, die „auf dieses fundamentale Recht in ihrer täglichen Arbeit angewiesen sind“.

 

Die europäischen Zeitungsverleger forderten die europäische Politik und die kommende dänische EU-Präsidentschaft auf, den Kampf gegen Terrorismus und Anschläge auf die Medien fortzusetzen. Ferner solle die Europäische Kommission Gesetze und Regulierungen überprüfen, die die Freiheit der Veröffentlichung betreffen. Alle europäischen Institutionen sollten darüber hinaus noch stärker als bisher die Einflüsse neuer rechtlicher Bestimmungen auf die Arbeit der Presse für die Öffentlichkeit bedenken.

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