Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

13. Februar 1998 | Allgemeines

Pressefreiheit ist ein Grundwert der Demokratie

Hohe Auszeichnung für Wilhelm Sandmann/ 65. Geburtstag

BDZV-Präsident Wilhelm Sandmann ist anläßlich seines 65. Geburtstags mit dem großen Verdienstkreuz des Landes Niedersachsen ausgezeichnet worden. Vor allem die "Art und Weise, wie Sandmann das Zeitungshaus Madsack gesteuert hat", sei der Grund für diese Würdigung, erklärte der niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder beim Geburtstagsempfang für den Jubilar am 7. Februar in Hannover. Sandmann war bis 1995 Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgesellschaft Madsack, in der unter anderem die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" und die "Neue Presse" erscheinen, und ist jetzt Vorsitzender des Aufsichtsrats. Seit 1992 steht er an der Spitze des BDZV-Präsidiums.

Rund 350 Gäste aus Politik, Medien, Wirtschaft und Kultur waren am 7. Februar 1998 in Hannover zusammengekommen, um Wilhelm Sandmann zur Vollendung seines 65. Lebensjahres zu gratulieren. Den Reigen eröffnete Dr. Friedhelm Haak, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgesellschaft Madsack. Sandmann sei ein Mann von Geradlinigkeit und Aufrichtigkeit, der es gelernt habe, auch mit Macht verantwortungsbewußt umzugehen. Den Gruß der deutschen Zeitungsverleger überbrachte BDZV-Vizepräsident Eberhard Ebner, der insbesondere auch auf Sandmanns Einsatz für die Wahrung der Pressefreiheit in Deutschland hinwies.

Ernst Naumann, sowohl in der Geschäftsführung als auch im Aufsichtsrat Vorgänger von Wilhelm Sandmann, betonte ebenfalls: Meinungs- und Pressefreiheit sind keine Schlagworte, sondern Grundwerte der Demokratie. Naumann nannte den am Vortag beschlossenen "Lauschangriff" eine "Gefährdung der Pressefreiheit" und forderte das Festhalten an der uneingeschränkten Pressefreiheit - eine Haltung, die auch Wilhelm Sandmann in seinem Schlußwort nachdrücklich bekräftigte.

zurück