Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

13. Dezember 2007 | Allgemeines

Presseausweis bleibt Qualitätsnachweis

Verbände bedauern Beschluss der Innenministerkonferenz

Kinder können heute schon über mehr Me¬dien verfügen als jede Generation vor ihnen. Wer sie für das Zeitunglesen gewinnen will, sollte früh anfangen. Tatsächlich haben aktuell rund 70 Prozent der deutschen Zeitungen – zum Teil täglich – redaktionelle Angebote für Kinder im Blatt. Inhaltliche Tabus, da sind sich die Experten einig, gibt es nicht, jedes Thema ist geeignet, so lange gut und kindgerecht erklärt wird. Durch Aktionen in Kindergarten und Grundschule wie auch mit eigenen Zeitungen erfahren Kinder, was den Reiz des Mediums gegenüber TV, Radio und Co ausmacht und wie die Zeitung beim Lesenlernen hilft. Bei der 3. BDZV-Konferenz „Kinder und Zeitung“ am 27. Februar 2008 in Berlin werden erfolgreiche Verlagsinitiativen vorgestellt, mit denen man die Jüngsten für die Zeitung gewinnen kann.

Mehrere Organisationen hatten die Innenmi­nisterkonferenz massiv unter Druck gesetzt mit dem Ziel, ebenfalls den Presseausweis ausgeben zu dürfen. Die Innenminister hatten daraufhin die ausstellenden Verbände zu einer Einigung mit den interessierten Organisationen aufgefordert. Ein Kompromiss hätte den Presseausweis ent­wertet und allen Journalisten auf Dauer gescha­det. „Wir sind erleichtert, dass es nicht zu einer unüberschaubaren Erweiterung des Kreises der ausgebenden Verbände gekommen ist“, sagte Zörner. Auch sei nun die Frage vom Tisch, ob auch nebenberuflich tätige Journalisten Anspruch auf den Presseausweis haben. Die ausstellenden Verbände werden den Ausweis auch weiterhin nur an hauptberuflich tätige Journalisten ausge­ben. Nur so könne er seine Bedeutung als Quali­tätsnachweis behalten.

zurück