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03. Juli 2000 | Namen und Nachrichten

Presse-Versorgungswerk verzeichnet starke Zuwächse

Im Geschäftsjahr 1999 erhöhte sich die Gesamtbeitragseinnahme beim Presse-Versorgungswerk um 19 Prozent auf 767 Millionen Mark. Wie das Unternehmen mitteilt, ist die Stornoquote bei einem Versicherungsbestand von 16,8 Milliarden Mark (+ 17,4 Pro-zent) um 0,2 Prozent auf 1,5 Prozent gefallen; sie betrage damit nur rund ein Drittel der im Markt gemessenen Werte. Die Auszahlungen an die Versicherten wuchsen um 16,3 Prozent auf 372,3 Millionen Mark. Die Nettoverzinsung ist auf 7,17 Prozent (1998: 7,46 Prozent) zurückgegangen.

Ferner sei, teilt das Presse-Versorungswerk weiter mit, das Geschäftsjahr 1999 von Sondereinflüssen geprägt gewesen: Zum 1. Januar 1999 traten die neuen Altersversorgungs-Tarifverträge an Tageszeitungen beziehungsweise Zeitschriften in Kraft mit der Folge, dass die Verlagsbeiträge von der Versorgungskasse zum Versorgungswerk übergeleitet wurden: Dies habe dort zu einem Neugeschäfts- und Bestandszuwachs von einer Milliarde Mark geführt. Darüber hinaus sei durch die geplante Besteuerung von Kapitallebensversicherungen ein außerordentliches Neugeschäft mit einem Zuwachs von fast 80 Prozent zu verzeichnen gewesen. Insgesamt habe sich eine Steigerung des Neugeschäfts um 230 Prozent ergeben.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Organisation wurde die Einführung neuer Tarife zum 1. Juli 2000 beschlossen. Sie sind nach einem Bausteinprinzip konzipiert, das in allen Lebenslagen eine flexible Anpassung des Versicherungsschutzes gestatten soll. Ferner wird die Presse-Versorgung im Bereich der Wiederanlage erstmals ihren Versicherten die Möglichkeit bieten, "zu günstigen Konditionen in einen Aktien- und einen Rentenfonds zu investieren". Ab Mitte des Jahres 2000 soll auf der Homepage der Presse-Versorgung ein Tarifrechner die persönliche Ermittlung der individuellen Vorsorge ermöglichen.

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