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26. Juli 2005 | Namen und Nachrichten

Presse-Versorgung mit 4,5 Prozent Gewinnbeteiligung

Das Versorgungswerk der Presse in Stuttgart habe im Geschäftsjahr 2004 die „erfreuliche Entwicklung des Vorjahres“ fortgesetzt, teilt das Unternehmen mit. Der Versicherungsbestand beläuft sich nach Angaben von Geschäftsführer Gerhard Falk auf rund 160.000 Verträge mit einer Versicherungssumme von 9,7 Milliarden Euro. Durch den so genannten „Steuerschlussverkauf“ Ende 2004 sei das Wachstum des fakultativen Neugeschäfts (+ 18 Prozent) begünstigt worden. Beim Obligatorium sei hingegen erneut ein Minus (- 2,9 Prozent) zu verzeichnen gewesen. Seit dem Jahr 2000 hat sich der obligatorische Neuzugang halbiert. Nach Angaben des Presseversorgungswerks entfällt der überwiegende Teil des Gesamtbestands – 70 Prozent – auf fakultative Versicherungen etwa von leitenden Verlagsmitarbeitern, freien Journalisten, Journalisten bei Rundfunk und Fernsehen, Mitarbeitern in der Werbebranche sowie von Ehegatten und Kindern von Versicherten. Einen Erfolg meldet die Presseversorgung 2004 für die Kapitalanlagepolitik: Die Reserven hätten gestärkt und der Überschuss verbessert werden können. Dies ermögliche es, trotz rückläufiger Renditen an den Rentenmärkten, im laufenden Jahr eine Gewinnbeteiligung auszuweisen, „die mit 4,5 Prozent in der Spitzengruppe der 20 größten deutschen Lebensversicherer liegt“. Nach dem bisherigen Geschäftsverlauf gehe das Unternehmen davon aus, „dass auch 2005 für die Presse-Versorgung wiederum ein erfolgreiches Jahr werden wird“. Als Reaktion auf das Alterseinkünftegesetz mit dem Einstig in die nachgelagerte Besteuerung gab die Presseversorgung bekannt, dass der Vertrieb Schwerpunkte bei der neuen Basisrente und der steuerfreien Direktversicherung sowie der „wiederentdeckten“ Riester-Rente setzen werde.

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