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06. Juni 2016 | Lob und Preis

Preisverleihung: BDZV zeichnet im Bundesrat Schülerzeitung „eat&read" aus

Zahlreiche Medienvertreter haben am 6. Juni zusammen mit Bundesratspräsident Stanislaw Tillich, Schirmherr des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder 2016, die besten Schülerzeitungen Deutschlands im Bundesrat geehrt. 32 Redaktionen aus 10 Bundesländern wurden aus insgesamt 1900 Einsendungen ausgewählt. Der BDZV zeichnete die Schülerzeitungsredaktion des Hamburger Gymnasiums Allee mit dem Preis „Ideen. Umsetzen.“ aus.

Die Schülerzeitungsredaktion des Hamburger Gymnasiums Allee. (Foto: Jugendpresse)Die Schülerzeitungsredaktion des Hamburger Gymnasiums Allee. (Foto: Jugendpresse)Zusätzlich zum jährlichen Magazin „All(ee) you can read“ bringt die Redaktion mehrmals im Schuljahr die Zeitung „eat & read“ heraus und lädt die Mitschüler an jedem Erscheinungstag zum gemeinsamen Lesen, Essen und Diskutieren ein. Die Redaktion sucht damit den offensiven Dialog mit ihrer Leserschaft. Die „eat & read“-Tage stoßen auf große Resonanz. „Damit setzt die Schülerzeitungsredaktion vorbildlich um, was auch die professionellen Zeitungen überall versuchen: Die Beteiligung des Publikums an der Zeitung; die Zeitung als Community“, begründete die Jury die Entscheidung. 
 
Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder, der unter dem Titel „Kein Blatt vorm Mund“ stattfindet, wird seit 2004 von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert den Wettbewerb.
 
Alle ausgezeichneten Redaktionen nach der Verleihung im Bundesrat. (Foto: Jugendpresse)Alle ausgezeichneten Redaktionen nach der Verleihung im Bundesrat. (Foto: Jugendpresse)Auszeichnungen – vom 1. bis zum 3. Platz – wurden in dieser Runde in sechs Schulkategorien (Gymnasium, Grund-, Haupt-, Real-, Förder- und berufliche Schulen) an insgesamt 18 Zeitungen vergeben. Sechs Förderpreise, welche von der Otto Brenner Stiftung gestiftet werden, gehen an Zeitungen mit besonderem Entwicklungspotenzial. Zudem honorieren neben dem BDZV sechs weitere Sonderpreispartner zehn Redaktionen, die sich in ihren Ausgaben herausragend mit themenspezifischen Beiträgen oder bestimmten journalistischen Stilformen auseinandersetzten.

Neben der Reise zur dreitägigen Preisveranstaltung nach Berlin erhalten alle Gewinner zusätzlich Geldpreise in Höhe von 250 bis 1000 Euro.
 
Journalisten wie Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der „Berliner Zeitung";  Carsten Erdmann, Chefredakteur der „Berliner Morgenpost"; Dirk Birgel, Chefredakteur der „Dresdner  Neuesten Nachrichten";, Georg Löwisch, Chefredakteur der „taz.die Tageszeitung"; Thomas Exner, Ressortleiter Wirtschaft, Finanzen, Immobilien WeltN24; und Thoralf Cleven, Chefredakteur  „Märkische Allgemeine", honorierten mit ihren Laudationes die beeindruckende Arbeit der  jungen Medienmachenden.

  • Dirk Birgel, Chefredakteur der „Dresdner  Neuesten Nachrichten": „Für Schüler ist die Mitarbeit in Schülerzeitungen der erste Schritt in den Beruf des Journalismus, da sie hier das journalistische Handwerkszeug erlernen. Als ich die Realschul-Gewinnerzeitung mit 120 Seiten das erste Mal in der Hand hielt, dachte ich: ‚Aber hallo!‘ und war sehr beeindruckt. Schülerzeitungen bzw. deren Macher beschäftigen sich mit Themen, die auch Schülern durch den Kopf gehen. Dadurch haben sie eine ganz andere Perspektive auf die Dinge als Journalisten von Tageszeitungen und sind näher an der Zielgruppe dran. Das kann allgemein Vertrauen in den seriösen Journalismus schaffen.“
  • Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der „Berliner Zeitung": „Noch nie waren so viele Informationen in der Welt wie in den Zeiten von twitter, facebook, whatsapp etc. Noch nie war auch so viel Verwirrung im Umlauf. Was stimmt? Was ist erfunden? Was ist Propaganda? Hier beginnt die Aufgabe von Journalisten. Wir prüfen, wir ordnen, wir gewichten. Dies zu lernen und schätzen zu lernen, ist heutzutage so wichtig, wie rechnen und lesen zu können. Junge Menschen, die sich als Schülerzeitungsredakteure dieser Aufgabe stellen, bewundere ich. Sie sind wichtige Botschafter der Wahrheit in einer unübersichtlichen Welt.“

Ort: Berlin

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