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24. Mai 2006 | Namen und Nachrichten

Preis für freie Presse Osteuropas

Für ihren Einsatz um die Pressefreiheit in ihren Ländern haben osteuropäische Journalisten am 19. Mai 2006 in Hamburg die Gerd-Bucerius-För­derpreise „Freie Presse Osteuropas“ erhalten. Die „Zeit“-Stiftung vergab die mit 140.000 Euro dotierten Auszeichnungen gemeinsam mit dem Osloer Institut Fritt Ord in einer Feierstunde zum Gedenken an den Hamburger Verleger Gerd Bucerius (1906 – 1995), der 1946 „Die Zeit“ ge­gründet hatte und am Tag der Preisverleihung 100 Jahre alt geworden wäre. Die Würdigungen gingen an die Online-Ausgabe der unter Repres­sionen eingestellten weißrussischen Wochenzei­tung „Salidarnasts“ (Minsk), an die Russisch-Tschetschenische Nachrichtenagentur Nischni Nowgorod, an die Internetzeitung „Ukrainska Prawda“ (Kiew) sowie an zwei Regionalzeitungen aus Wolgograd und Viborg. Ausgezeichnet wur­den auch die Journalistinnen Fatima Tlisowa, die trotz Einschüchterungsversuchen über den Tschetschenienkonflikt berichtete, und Veronika Shahova, die über die gewalttätige Miliz in Blago­weschensk schrieb. 30 Zeitungen und Agenturen sowie neun Journalisten haben seit dem Jahr 2000 den Förderpreis erhalten, den die Zeit-Stif­tung Ebelin und Gerd Bucerius im Geist des Ver­legers eingerichtet hat.

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