Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

18. April 2002 | Allgemeines

PR-Rat mahnt Unternehmen: Medien nicht abstrafen

Beschluss im Streit zwischen „Süddeutscher Zeitung“ und Lufthansa

Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat Unternehmen ermahnt, ihre wirtschaftliche Macht nicht gegen Medien auszunutzen. Kritischer Journalismus dürfe sich nicht negativ auf Geschäftsbeziehungen zu den jeweiligen Medien auswirken, teilte der Berufsverband der Öffentlichkeitsarbeit mit.

Auslöser für diese Aufforderung war der Streit der „Süddeutschen Zeitung“ (München) mit der Lufthansa, nachdem die Fluggesellschaft im März 2001 die Zahl der Bordexemplare der „Süddeutschen Zeitung“ reduziert hatte. Damals war vermutet worden, dass dies mit der Berichterstattung über den Tarifstreit zwischen der Lufthansa und ihren Piloten zusammenhing. Die Lufthansa hatte das stets dementiert und wirtschaftliche Gründe für den gekürzten Zeitungseinkauf genannt. Nach eingehender Erhebung und Erörterung des Sachverhalts entschloss sich das ehrenamtliche Selbstkontrollgremium unter Vorsitz von Horst Avenarius mehrheitlich nicht zu einer Rüge, sondern zu einer „deutlichen öffentlichen Mahnung“. Wobei laut einer Mitteilung in der „Süddeutschen Zeitung“ Avenarius erklärt habe, dass nicht nur die Lufthansa, „sondern alle großen Unternehmen ermahnt werden mussten“.

zurück