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24. Februar 2010 | Namen und Nachrichten

Post will für Verlage Abrechnung im Internet übernehmen

Im Zuge ihrer Umstrukturierung plant die Deutsche Post AG die Einführung eines kostenpflichtigen E-Mail-Service. Absender und Empfänger sollen dabei eindeutig identifiziert werden. Die Post will mit dem Service die wichtigsten drei Kriterien des Briefverkehrs garantieren: Verbindlichkeit, Vertraulichkeit und Verlässlichkeit. Eine zentrale Funktion soll dabei ein Bezahlsystem für Verlage sein. Wenn Leser künftig einen Artikel auf der Website eines Verlages anklicken, dann sollen diese umgehend den Artikel via Online-Brief der Post zugeschickt bekommen. Zuvor müssen Kunden allerdings bei der Post bezahlen, die wiederum eine Gesamtabrechnung mit den einzelnen Verlagen durchführen würde. Vorteilhaft wäre, dass Kunden dafür keine Kreditkarte benutzen müssen. Die Post würde dem Kunden stattdessen eine Rechnung schicken, das Geld vom Konto abbuchen oder seine Handyrechnung kassieren. Angedacht ist darüber hinaus auch ein elektronischer Kiosk, in dem die Verlage Artikel aus den gedruckten Zeitschriften sowie Abos ihrer Titel anbieten könnten. Die Post plant den Start des Online-Briefes für Mitte 2010. Sie hatte das Kooperations-Angebot an die Verlage auch in der Sitzung der BDZV-Arbeitsgruppe Elektronisch Publizieren/Multimedia am 15. Dezember 2009 in Frankfurt vorgestellt.

Quellen: Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Frankfurter Rundschau

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