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05. Juli 2004 | Ausland

Polnischen Journalisten freilassen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat den polnischen Staatspräsidenten Alexander Kwasniewski um Begnadigung des polnischen Journalisten Andrzej Marek gebeten. Der Lokalredakteur war nach einem über die Landesgrenzen hinaus beachteten Prozess wegen Verunglimpfung eines Kommunalpolitikers zu drei Monaten Haft verurteilt worden. Nichts könne in einer Demokratie die Inhaftierung eines Journalisten für einen Artikel rechtfertigen“, hieß es in dem Brief von RoG, den die polnische Nachrichtenagentur PAP am 24. Juni 2004 auszugsweise veröffentlichte. Reporter ohne Grenzen betonte, eine Haftstrafe für Marek verstoße auch gegen die Empfehlung der Vereinten Nationen und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Marek hatte Anfang 2001 in einem Lokalblatt einen Artikel über einen Kommunalpolitiker geschrieben, der sein Amt zu Gunsten seiner Werbeagentur nutze. Der Beamte hatte den Journalisten daraufhin verklagt. Gegen die Haftstrafe für Marek hatten auch polnische Journalistenverbände und der Ombudsmann für Menschenrechte protestiert; das Oberste Gericht Polens hatte die Strafe jedoch Mitte Juni erneut bestätigt.

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