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13. September 2012 | Allgemeines

Philosoph Precht: Nur Zeitungen können umfassende Orientierung garantieren

Eine Lanze für Print und gegen die „Pöbelkultur des Netzes“ hat der bekannte Philosoph und Autor Richard David Precht bei der Jahrestagung des Bundesverbands Presse-Grosso am 12. September 2012 in Baden-Baden gebrochen. Die Aufgabe von Massenmedien sei es nicht in erster Linie zu informieren und zu unterhalten, sondern eine Öffentlichkeit für relevante Themen herzustellen und so als „sozialer Kitt“ zu wirken. Dies könnten Printmedien besser leisten als das Internet, wird er vom Fachmagazin Werben & Verkaufen zitiert.

Nach Prechts Auffassung stelle das Netz zwar ein unglaubliches Verfügungswissen auf Knopfruck bereit. „Doch wer hilft einem, zu unterscheiden, was relevant ist und was nicht.“ Seine Thesen: Trotz vieler Blogs, die es im Internet gebe, brauche es Print zum Eintrainieren von Orientierungswissen. „Die Aufgabe der Zeitungen ist es, ideologisch nicht vorformatiertes Orientierungswissen bereitzustellen. Diese Aufgabe dürfen sie nicht verspielen", so Precht. Dabei unterstrich er noch einmal die Wundertütenfunktion der gedruckten Tagespresse. Denn nur in Print werde einem „Wissen serviert, nach dem man gar nicht gezielt recherchiert habe“. Anders im Netz, dort suchten die User gezielt nach Informationen.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Website von Werben & Verkaufen.

Ort: Baden-Baden

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