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12. September 2002 | Ausland

Philippinischer Journalist erschossen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen hat in einem Brief an den philippinischen Innenminister José D. Lina gefordert, den Mord an dem Journalisten Sonny Alcantara unverzüglich aufzuklären und die Täter zu bestrafen. Der Fernsehmoderator und Zeitschriftenredakteur war am 22. August 2002 in San Pablo City vor seinem Haus erschossen worden. Wie Alcantaras Frau berichtete, hatte der Journalist, der unter anderem regelmäßig kritisch über die lokale politische Opposition berichtete, zuvor Drohungen per Telefon und Brief erhalten. „Die Widersacher der Pressefreiheit profitieren von der Straflosigkeit, die in bestimmten Regionen auf den Philippinen herrscht“, erklärte dazu Robert Ménard, Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen in Paris. Gewalt werde offensichtlich als legitimes Mittel betrachtet, um gegen Journalisten vorzugehen, die Verbrechen und korrupte Machenschaften anprangern. Seit Beginn des Jahres wurden bereits zwei Journalisten auf den Philippinen ermordet. Dabei beklagt Reporter ohne Grenzen, dass nicht weiter ermittelt werde, obwohl es in beiden Fällen genügend Beweise dafür gebe, dass Angehörige des Militärs und der Polizei in die Morde verwickelt waren. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon 030/6158585, Fax 030/6145649, E-Mail kontakt@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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