Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

04. März 2009 | Ausland

Philippinen: Radiojournalist erschossen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat den Mord an dem philippini­schen Radiojournalisten Ernesto Rollin am 23. Februar 2009 in Ozamiz City auf Mindanao ver­urteilt. Die maskierten Schützen erschossen den Journalisten, wie RoG mitteilt, aus nächster Nähe und vergewisserten sich, bevor sie flüchteten, „dass Rollin tot war“. Der Moderator des Lokal­senders DxSY-AM sei ein „weiteres Opfer der Kultur von Gewalt und Straflosigkeit, die seit lan­gem die philippinischen Medien bedroht“, kriti­sierte RoG. Die Ausführung der Tat spreche für einen Auftragsmord. Rollin habe nach Angaben seiner Kollegen als ausgesprochen kritischer Journalist gegolten. Er ist bereits der dritte Hör­funkjournalist, der seit November 2008 auf den Philippinen getötet wurde; im vergangenen Jahre wurden hier insgesamt sechs Medienmacher umgebracht. Die Philippinen seien damit das drittgefährlichste Land für Journalisten, warnte Reporter ohne Grenzen. Die Opfer hätten häufig über Korruption, Rechtsmissbrauch oder andere Missstände berichtet.

zurück