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18. April 2002 | Ausland

Philippinen: Journalistin ermordet

Die internationale Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ (RoG) hat die philippinische Staatspräsidentin Gloria Macapagal-Arroyo aufgefordert, den Mord an der Journalistin und Menschenrechtlerin Benjaline Hernandez aufzuklären und die Täter zu bestrafen. Wie RoG mitteilt, sei die Journalistin am 5. April 2002 auf der Insel Mindanao von Soldaten der philippinischen Armee getötet worden. „Menschenrechtsverletzungen und gewalttätigen Übergriffen durch philippinische Sicherheitskräfte im Namen der Antiterrorkampagne“ müsse ein Ende gesetzt werden verlangte in diesem Zusammenhang RoG-Generalsekretär Robert Ménard. Militärsprecher hatten bekannt gegeben, dass die Journalistin und ihre drei Begleiter in ein Feuergefecht zwischen Rebellen und philippinischen Truppen geraten und dabei erschossen worden seien. Freunde der Journalistin hätten dies angezweifelt. Ihren Angaben zufolge sei die Frau verletzt und anschließend von Soldaten regelrecht hingerichtet worden. Offizielle Autopsien hätten ergeben, dass Herandez und ihre Begleiter aus nächster Nähe erschossen wurden. Die Journalistin war als Beobachterin der Umsetzung des Friedensprozesses im Tal Arakan (Provinz Cotaboto) unterwegs gewesen. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon 030/6158585, E-Mail kontakt@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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