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29. Juni 2012 | Allgemeines

Peter Stefan Herbst: User zahlen für gute Inhalte auch im Netz

Zeitungen werden im digitalen Zeitalter starke Marken sein, die ihren hochwertigen Content auf allen Verbreitungswegen anbieten, so sieht es Peter Stefan Herbst. Und für diese optimistische Einschätzung hat der Chefredakteur der „Saarbrücker Zeitung“ auch allen Grund: Denn nie zuvor haben die Zeitungen über ihre gedruckten Ausgaben, Webportale und Mobile-Angebote mehr Menschen erreicht als heute.

Peter Stefan Herbst. Chefredakteur Saarbrücker Zeitung.
Foto: Iris MaurerPeter Stefan Herbst. Chefredakteur Saarbrücker Zeitung. Foto: Iris MaurerKritisch sieht Herbst jedoch noch die Refinanzierung der Internet- und Mobile-Reichweiten, Werbung allein reiche nicht aus, um auch in Zukunft Qualitätsjournalismus finanzieren zu können. Von daher spricht er sich im Interview mit dem Fachdienst newsroom.de für intelligente Paywall-Modelle aus: „Dass Inhalte im Internet immer frei sind und nichts kosten, wird dauerhaft nicht funktionieren.“ Erste Erfahrungen zeigten, „softe Bezahl-Schranken“ fänden bei Intensivnutzern eine große Akzeptanz und schreckten gelegentliche Nutzer nicht ab.


Trotz aller digitalen Fortschritte werde auch die gedruckte Zeitung noch lange zum Verlagsportfolio gehören, so Herbst. „Diese bietet ein völlig einzigartiges Leseerlebnis, das auch von vielen Intensivnutzern des Internets geschätzt wird.“ Dies ignorierten die „Experten“, die das schnelle Ende der Zeitung herbeiredeten oder herbeischrieben. Vor diesem Hintergrund prognostiziert Herbst den Zeitungen und Verlagen eine (wirtschaftlich) erfolgreiche Zukunft.


Das gesamte Interview können Sie auf der Website von newsroom.de nachlesen.

Ort: Saarbrücken

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