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15. November 2001 | Veranstaltungen

Performance im „Haus der Presse“

„Zeitungen und Kunst haben Gemeinsamkeiten“, erklärte der Herausgeber der „Märkischen Allgemeinen“ in Potsdam, Dr. Alexander Gauland, anlässlich der Kunstperformance „Zwischen Zeilen“ am 8. November 2001 im „Haus der Presse“. „Sie nehmen beide Stellung zu Fragen der Zeit, sie erklären, verarbeiten gesellschaftliche Prozesse“, führte Gauland aus. Zeitung und Kunst seien anspruchsvoll und forderten die Menschen; beide seien im weitesten Sinn Teil unserer Kultur. Und beide stünden auch gemeinsam unter Druck von Globalisierung, Internet und elektronischen Medien. Gauland charakterisierte Kunst und Zeitung dabei als „konservativ“, nämlich als Medien der Erinnerung, der Sinnstiftung, der Selbsterfahrung einer Gemeinschaft, aber auch des Einspruchs gegen ihre Praxis. Eingeladen zu der Live-Aktion der deutschen Künstlerin Regina Frank hatten der BDZV und der Verein der Zeitungsverleger in Berlin und Brandenburg. Vor rund 80 Gästen wurde die gläserne Frontseite des Hauses im wahrsten Sinne des Wortes „bespielt“ und „beschrieben“. Die dabei entstandenen poetischen Momente werden als Fotografien und Video weiterleben.

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