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05. März 2004 | Allgemeines

Papierindustrie: Umsatzentwicklung weiter rückläufig

Gesamtabsatz und Produktion liegen jedoch im Plus / Branche prognostiziert ein „weiteres schwieriges Jahr“

Die deutsche Papierindustrie hat beim Absatz und der Produktion ein „zufriedenstellendes Ergebnis“ für das Jahr 2003 erreicht. Trotz guter Mengenkonjunktur habe die Branche jedoch im Vergleich zum Vorjahr aufgrund fallender Papierpreise einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 11,9 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Das erklärte der Präsident des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP), Hans-Michael Gallenkamp, anlässlich der Jahrespressekonferenz der Organisation am 3. März 2004 in Düsseldorf.

Bei vielen Unternehmen seien die Betriebsergebnisse deutlich zurückgegangen. 2004 werde unter anderem aufgrund der hohen Energie- und Rohstoffkosten ein „weiteres schwieriges Jahr werden“. Laut Gallenkamp hat die deutsche Papierindustrie trotz ungünstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen 2003 mengenmäßig besser abgeschnitten als erwartet: Die Produktion von Papier, Karton und Pappe stieg um vier Prozent auf 19,3 Millionen Tonnen. Der Gesamtabsatz betrug 19,4 Millionen Tonnen und legte damit ebenfalls um vier Prozent zu. Motor der Entwicklung sei dabei mit 8,2 Millionen Tonnen (+9 Prozent) der Auslandsabsatz der deutschen Papierfabriken gewesen. Die Investitionen der Branche erhöhten sich 2003 gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf 770 Millionen Euro.

In den einzelnen Produktsegmenten konnten die grafischen Papiere mit 9,5 Millionen Tonnen (+6 Prozent) eine „deutliche Erholung“ gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Bei den Verpackungspapieren fiel der Zuwachs um zwei Prozent auf 7,4 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr deutlich schwächer aus. Die Spezialpapiere legten um sieben Prozent auf 1,4 Millionen Tonnen zu; der Absatz von Hygienepapieren stieg um zwei Prozent auf 1,1 Millionen Tonne. Kontakt: VDP, Telefon 0228/2670527, E-Mail PR@vdp-online.de.

 

Internet: www.vdp-online.de

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