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28. Februar 2002 | Allgemeines

Papierindustrie trotz Konjunkturabkühlung zuversichtlich

E-Mail stärkt Papierbedarf / Hersteller erwarten leichten Stellenzuwachs

Die Papierflut nimmt im Internet-Zeitalter nicht etwa ab, sondern zu: „Das papierlose Büro wird es nicht geben. Im Gegenteil, E-Mails haben eine nicht unerhebliche Papiernachfrage ausgelöst“, erklärte der Präsident des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP), Gregor Holzhey, anlässlich der Jahrespressekonferenz der Organisation am 20. Februar 2002 in Düsseldorf. Ein Großteil der elektronischen Nachrichten werde zum Lesen auf Papier ausgedruckt.

Nach dem „überhitzten Rekordjahr 2000“ bewege sich die Branche wieder auf normalem Niveau. Die Produktion der deutschen Papierfabriken sei im vergangenen Jahr lediglich um 1,3 Prozent auf 17,9 Millionen Tonnen zurückgegangen; der Umsatz verminderte sich um 1,2 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Das laufende Jahr wird nach Einschätzung des Verbands „nur ein sehr verhaltenes Wachstum aufweisen“. Holzhey zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass der Papierverbrauch mittel- und langfristig weiter steigen werde. Diese Zuversicht spiegele sich in der ungebrochenen Investitionsbereitschaft der Branche wider, „die noch in diesem Jahr neue Kapazitäten in Betrieb nimmt und weitere plant“.

 

In der Papierbranche werden rund 46.000 Mitarbeiter beschäftigt. Laut VDP blieb die Zahl konstant. Durch die Rückkehr auf den Wachstumspfad könne sich die Anzahl der Mitarbeiter bundesweit um 500 bis 600 erhöhen. Kontakt: VDP, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 0228/2670530, E-Mail ga.geiger@vdp-online.de.

 

Internet: www.vdp-online.de

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