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05. Juli 2002 | Allgemeines

Papierindustrie setzt auf Konjunkturaufschwung

Für 2002 verhaltenes Wachstum erwartet

Die Papierindustrie erwartet einen Konjunkturaufschwung im weiteren Jahresverlauf und ein insgesamt verhaltenes Wachstum für 2002. Vor allem der Export werde die Absatzsituation der Papierindustrie weiter verbessern, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP), Klaus Windhagen, im Juni 2002 anlässlich einer Pressekonferenz am Rand der Zellcheming/EXPO in Baden-Baden.

Die Branche gehe davon aus, dass der Lagerabbau bei den Kunden beendet sei. Man erwarte, dass sich die Papierindustrie weiter entlang einer globalen Wachstumskurve entwickeln werde. Zitiert wird in diesem Zusammenhang die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, FAO, die einen Zuwachs des Papierverbrauchs weltweit um jährlich drei Prozent bis zum Jahr 2010 prognostiziert.

 

In den ersten vier Monaten des Jahres 2002 hat sich die Papierindustrie in Deutschland nach den Worten Windhagens mit einem Produktionsplus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum „durchschnittlich“ entwickelt. In den einzelnen Sorten zeige sich jedoch ein differenziertes Bild: Während die grafischen Papiere unter der anhaltenden Werbeschwäche litten (Produktion –1,3 Prozent), hätten sich Papiere, Kartons und Pappen für Verpackungszwecke in der Produktion positiv entwickelt (+8,6 Prozent). Im vergangenen Jahr habe die Branche bei einer Produktion von rund 17,9 Millionen Tonnen einen Produktionsrückgang von zwei Prozent verzeichnen müssen. Ein „solides Niveau bei den Papierpreisen und gesunkene Rohstoffkosten“ hätten jedoch zu „einem zufriedenstellenden Ergebnis geführt“. Kontakt: VDP, G. A. Geiger, Telefon 0228/2670530, E-Mail ga.geiger@vdp-online.de.

 

Internet: www.vdp-online.de

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