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13. Dezember 2007 | Allgemeines

Papierindustrie mit „Code of Conduct“

Illegalen Holzeinschlag durch Herkunftsnachweise bekämpfen

Die deutsche Papierindustrie kann für den weitaus größten Teil der von ihr eingesetzten Primärfaserstoffe eindeutige Herkunftsnach¬weise erbringen und „damit ihren weltweiten Einsatz gegen illegalen Holzeinschlag“ doku¬mentieren. Wie der Verband Deutscher Papier¬fabriken (VDP) am 5. Dezember 2007 mitteilte, konnten für eine erstmals durchgeführte Stu¬die des Verbands die befragten Unternehmen für 100 Prozent des eingesetzten Holzes und 75 Prozent des eingesetzten Zellstoffs eindeu¬tige Herkunftsnachweise vorlegen, wonach die Rohstoffe aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Das erklärte VDP-Präsident Bernd Rettig bei der Mitgliederversammlung der Organisation in Düsseldorf.

Das Monitoring ist Teil des Europäischen Pa­pierindustrie verabschiedeten „Codes of Con­duct“, in dem sich die Branche freiwillig zur Be­kämpfung illegalen Holzeinschlags verpflichtet. Die Branche zeige damit einmal mehr, dass sie Nachhaltigkeit nicht nur predige, sondern als „corporate citizen“ auch umsetze, sagte Rettig. Der „Code of Conduct“ sieht eine Reihe verschie­dener Maßnahmen zur Bekämpfung des Handels mit illegal eingeschlagenem Holz vor. Der VDP kündigt an, seine Ergebnisse für Deutschland in Zukunft durch eine unabhängige dritte Partei be­stätigen zu lassen. Der erste Erfahrungsbericht erfasst die Bezugsmengen (Holz, Holzstoff, Zell­stoff) von 27 Unternehmen der Zellstoff- und Pa­pierfabriken mit 42 Werken in Deutschland. Zu den Prinzipien des „Codes of Conduct“ zählen unter anderem die Aufforderung an die Lieferan­ten, den Holzeinschlag nach gesetzlichen Vorga­ben vorzunehmen; die Förderung der nachhalti­gen Waldwirtschaft und die Zertifizierung legal eingeschlagenen Holzes; Sicherung der korrekten Dokumentation und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit.

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