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22. März 2001 | Allgemeines

Papierindustrie in "dynamischer Wachstumsphase"

VDP: Produktion wuchs 2000 um 8,2 Prozent

Die deutsche Papierindustrie befindet sich "weiter in einer dynamischen Wachstumsphase". Nach zwei guten Vorjahren habe die Branche im Jahr 2000 deutliche Steigerungen erzielt, erklärte der Präsident des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP), Dr. Georg Holzhey, am 14. März 2001 auf der Jahrespressekonferenz des Verbands in Düsseldorf.

Die Produktion der deutschen Papierfabriken wuchs im vergangenen Jahr um 8,2 Prozent auf 18,1 Millionen Tonnen, der Umsatz um 21,6 Prozent auf 25 Milliarden Mark. Die ebenfalls positiven Betriebsergebnisse seien jedoch durch deutliche Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie belastet worden. In das laufende Jahr geht die Branche nach Holzheys Worten "mit Zuversicht".

Auf das anhaltende Wachstum werde die Branche mit zusätzlichen Kapazitäten in allen Sortenbereichen reagieren. Aufgrund der durch die heutige Maschinengröße bestimmten Kapazitätssprünge dürften sich die Papierhersteller jedoch nicht an kurzfristigen Marktschwankungen orientieren. Engpässe, wie Ende 2000 beim Zeitungsdruckpapier, forderten einen engeren Kontakt zwischen Lieferanten und Kunden.

Deutliche Kritik übte Holzhey an der Energiepolitik der Bundesregierung. Schritte wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz kehrten den positiven Trend der Liberalisierung der Energiemärkte um und führten erneut zu höheren Energiekosten und Wettbewerbsverzerrungen. Der VDP forderte die Bundesregierung auf, die Anstrengungen der Papierindustrie bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes anzuerkennen und sie nicht über Vorleistungen und gesetzesbedingt höhere Strompreise doppelt zur Kasse zu bitten.

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