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15. März 2000 | Allgemeines

Papierindustrie im Aufwind

Nachfrage nach Papier, Karton und Pappe hält an

Die deutsche Papierindustrie sieht Anlass zu Optimismus: Die seit Sommer 1999 "anhaltend gute Nachfrage nach Papier, Karton und Pappe" habe sich kontinuierlich fortgesetzt und den Unternehmen "nachhaltig positive Ergebnisse beschert", bilanzierte der Präsident des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP), Georg Holzhey, anlässlich der Jahrespressekonferenz der Organisation am 14. März 2000 in Düsseldorf.

Der Branchenumsatz habe 1999 mit 20,6 Milliarden Mark das Ergebnis des Vorjahres übertroffen. Mit einer Produktion von 16,7 Millionen Tonnen sei für Deutschland ein Rekordwert erreicht worden, führte der Präsident weiter aus. Für das laufende Jahr geht Holzhey von einer "weiterhin stabilen Marktlage" aus. Steigende Rohstoffpreise belasteten jedoch zunehmend die Erträge der Unternehmen und zwängen die Branche zu weiteren Preisanpassungen. Gleichwohl sei die Papierindustrie am Standort Deutschland "durch rege Investitionstätigkeit" gut für den internationalen Wettbewerb gerüstet. Die Konsolidierungsphase sei abgeschlossen. Neue Kapazitäten könnten sich gut am Markt platzieren.

Im Hinblick auf die deutsche Verpackungsverordnung und die Bemühungen um eine europäische Vereinbarung für die Kreislaufschließung bei Papier, Karton und Pappe sprach sich der VDP ausdrücklich für freiwillige Verpflichtungen der Industrie aus. Die Papierindustrie in Deutschland habe unter Beweis stellen können, dass mit Selbstverpflichtungen bessere Resultate zu erzielen seien als dies mit gesetzlichen Regelungen möglich sei. Ferner verwies der VDP-Präsident auf die nach wie vor zu geringe Zahl von Auszubildenden und Studienanfängern für Berufe in der Papierindustrie. Dies könne in wenigen Jahren zu Personalengpässen führen.

Internet: www.vdp-online.de.

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