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25. Februar 1998 | Allgemeines

Papierindustrie im Aufwind

Sechs Prozent Umsatzsteigerung/Gutes Exportgeschäft

Die Deutsche Papierindustrie befindet sich im Aufwind. Nach einem guten Ergebnis im vergangenen Jahr setzen die Fabriken 1998 vor allem auf den Export. "Angesichts einer guten Auftragslage gehen wir mit Zuversicht in das erste Halbjahr 1998", sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken (vdp), Hans-Michael Galenkamp, anläßlich der Jahrespressekonferenz am 11. Februar 1998 in Düsseldorf.

1997 konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund sechs Prozent auf 19,3 Milliarden Mark gesteigert werden. Die deutschen Papierfabriken produzierten im vergangenen Jahr mit 47.000 Beschäftigten 19,9 Millionen Tonnen Papier, Karton und Pappe (+ acht Prozent). Davon wurden 7,4 Millionen Tonnen exportiert (46,5 Prozent). Importiert wurden 7,3 Millionen Tonnen (46,2 Prozent).

In diesem Zusammenhang wies der vdp-Präsident darauf hin, daß der Export nach wie vor Motor der Papierkonjunktur sei. Derzeit gingen beispielsweise zehn Prozent der deutschen Papierexporte nach Südostasien, eine Region, die man langfristig "als Konjunktur- und Wachstumslokomotive" benötige. Vor diesem Hintergrund müsse die Wirtschaftskrise in Südostasien sorgfältig beobachtet werden. Besorgt zeigte sich Gallenkamp auch über die Nachwuchssituation in der Papierindustrie. Gebraucht würden sowohl Facharbeiter als auch Ingenieure.

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