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17. Dezember 2002 | Allgemeines

Papierbranche prognostiziert Produktionsplus

Pressedruckpapiere leiden unter schwachem Werbemarkt / Hans-Michael Gallenkamp zum VDP-Präsidenten gewählt

Die Entwicklung in den einzelnen Produktbereichen der deutschen Papierindustrie ist im zu Ende gehenden Jahr 2002 sehr unterschiedlich verlaufen. Insgesamt erwarte die Branche jedoch ein Produktionsplus von 4,5 Prozent auf 18,7 Millionen Tonnen, erklärte der Präsident des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP), Georg Holzhey, anlässlich der Mitgliederversammlung der Organisation am 4. Dezember 2002 in Dresden. Zum Nachfolger Holzheys wählten die Verbandsmitglieder Hans-Michael Gallenkamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Felix Schoeller Holding GmbH & Co. KG.

Mit Blick auf die Pressedruckpapiere teilte Holzhey mit, dass diese unter der Schwäche des Werbemarkts und ausbleibenden Rubrikanzeigen litten. Die Umfänge von Zeitungen und Zeitschriften würden geringer, die Verlage reagierten mit drastischen Sparmaßnahmen. Insgesamt hätten die grafischen Papiere gleichwohl ein leichtes Plus verzeichnet. Wesentlich besser entwickelten sich laut Holzhey einige Sorten im Verpackungsbereich: Vor allem Karton und Wellpappen-Rohpapiere legten in der Produktion deutlich zu. Ursache hierfür seien zum einen neue Kapazitäten, zum anderen eine wachsende Hinwendung der Verbraucher zum Versandhandel, der seine Güter in Karton und Pappe verpackt ausliefere. Nach Umsätzen geht die Branche insgesamt von einem Rückgang um zwei Prozent (von 12,6 Milliarden Euro auf 12,4 Milliarden Euro) aus. Kontakt: VDP, Gregor Andreas Geiger, Telefon 0228/2670530, E-Mail GA.Geiger@vdp-online.de.

 

Internet: www.vdp-online.de

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