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16. September 2004 | Namen und Nachrichten

Palm-Preis für Meinungsfreiheit vergeben

Der Journalist Sergeij Duvanov aus Kasachstan und die afghanische Frauenzeitschrift „Malalai“ erhalten in diesem Jahr gemeinsam den Johann-Philipp-Palm-Preis für Meinungs- und Pressefreiheit. Duvanov gelte als einer der schärfsten Kritiker des kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew, teilte die Palm-Stiftung im August 2004 in Schorndorf mit. Insbesondere habe er sich um die Aufklärung einer Schwarzgeldaffäre bemüht, in die Nasarbajew verwickelt gewesen sei. Die afghanische Zeitschrift „Malalai“ setze sich für die Rechte der Frauen ein und biete ihnen ein Forum. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre von der Palm-Stiftung verliehen. Sie erinnert an Johann Philipp Palm, der als Buchhändler die Schrift „Deutschland in seiner tiefen Erniedrigung“ vertrieb und auf Befehl Napoleons 1806 in Braunau erschossen wurde, weil er den Verfasser der Schrift nicht preisgab. Den Festvortrag anlässlich der Verleihung am 5. Dezember in Schorndorf wird die Präsidentin des Goethe-Instituts, Jutta Limbach, halten.

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