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03. Juli 2001 | Ausland

Pakistanischer Journalist zum Tod verurteilt

Der pakistanische Journalist Rehmat Shah Afridi, Chefredakteur der englischsprachigen Tageszeitung "Frontier Post" und der "Maidan", ist am 27. Juni 2001 in Lahore wegen angeblichen Handels mit Drogen zum Tod sowie zu einer Geldstrafe von zwei Millionen Rupien (rund 70.000 Mark) verurteilt worden. Die Menschenrechtsorganisation Reporters sans Frontières (RsF) in Paris reagierte in einem Schreiben an den pakistanischen Präsidenten mit Empörung auf das Urteil und machte die Vermutung deutlich, dass Afridi nicht wegen seines angeblichen Handels mit Drogen bestraft werde, sondern wegen seiner kritischen Berichterstattung über die Sondereinheit zur Bekämpfung des Drogenhandels. Afridi sitzt bereits seit April 1999 in Untersuchungshaft. Wie RsF mitteilt, sei der Prozess von Unregelmäßigkeiten und Widersprüchen gekennzeichnet gewesen. Die Drogenfahnder hätten keinen Beweis für eine direkte Verwicklung des Journalisten in den Drogenhandel erbringen können. Auch hätten Agenten der Behörde gestanden, dass die ersten Ermittlungsergebnisse gegen Afridi gefälscht waren.

Kontakt:
Reporter ohne Grenzen,
Telefon 030/6158585,
E-Mail: rog@snafu.de

Im Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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