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19. Juni 2013 | Allgemeines

Paid Content funktioniert

13. Zeitung Digital in Frankfurt

Wie gelingt der Transformationsprozess? Welche Angebote sind für Smartphone- und Tablet-Nutzer attraktiv? Was will der Kunde? Was sind die besten lokalen Vermarktungsstrategien? Was müssen Verlage tun, um Innovationen voranzutreiben? Und welche Bezahlmodelle sind die erfolgversprechendsten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des ersten Tages des internationalen Multimedia-Kongresses „Zeitung Digital“ am 19. Juni 2013 in Frankfurt am Main.

Dabei unterstrichen Romanus Otte, General Manager Digital bei der Welt-Gruppe, als auch Matt Skibinski vom New Yorker Dienstleister Press+ die hohe Bedeutung von Paid Content für die Zukunft der Zeitung. „Ohne zusätzliche Einnahmen online können wir auf Dauer Qualitätsjournalismus nicht mehr finanzieren“, so Otte.


Und dass die User durchaus bereit seien, für guten Inhalt zu bezahlen, konnten beide bestätigen. So hätte die große Mehrheit der US-Verlage nach Einführung einer Paywall so gut wie keine Reichweitenrückgänge oder Verluste bei den Online-Werbeeinnahmen zu verkraften gehabt. „Denn bei den meisten Verlagen sind genug Artikel weiterhin kostenlos lesbar, um ein Grundrauschen zu gewährleisten“, so Skibinski.


Vielmehr sei es den Zeitungen sogar gelungen, die Tausender-Kontakt-Preise im kostenpflichtigen Premiumbereich der Website um bis zu 30 Prozent zu steigern, da die Aufmerksamkeit der Abonnenten für die exklusiven Inhalte und die dabei stehenden Anzeigen höher sei. Weitere ermutigende Nachricht aus den USA: Die Zahlungsbereitschaft steige von Monat zu Monat. Während das Digital-Abo Anfang 2011 durchschnittlich gut sieben Dollar gekostet habe, seien es mittlerweile 9,26 Dollar.


Vor diesem Hintergrund motivierte Otte die Anwesenden, so schnell wie möglich den Bezahlweg einzuschlagen, auch wenn zwischendurch die Strategie noch einmal angepasst werden müsse. „Loslaufen ist jetzt das Wichtigste, um Erfahrungen zu sammeln. Ansonsten ist es irgendwann zu spät und andere sind für uns losgelaufen“, meinte der Springer-Manager, und folgte damit den Worten von BDZV-Vize-Präsident Jan Bayer, der bereits zur Eröffnung der 13. Zeitung Digital sagte: „Wir müssen den Wandel zum Alltag in unseren Unternehmen machen; auch auf die Gefahr hin, Fehler zu machen.“

Ort: Frankfurt

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