Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

31. Juli 2012 | Allgemeines

Paid Content bleibt Trumpf

BDZV-Präsident Helmut Heinen im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“

Themen: Tagesschau-App, Paid Content

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und eines „ersten Halbjahrs mit ungünstigen Vorzeichen“ sieht BDZV-Präsident Helmut Heinen die Zeitungen für die Zukunft gut gerüstet. Die Branche stehe am Anfang einer Digitalisierungswelle, die für bezahlte Inhalte im Internet und die Werbevermarktung noch erhebliches Potenzial biete, so Heinen im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Es wird weiter in Richtung Bezahlinhalte gehen.“

BDZV Helmut HeinenVor diesem Hintergrund kritisierte der Herausgeber der „Kölnischen Rundschau“ erneut die Expansionsbestrebungen von ARD und ZDF im Netz, vor allem jedoch die Tagesschau-App. In Richtung der ARD sagte er: „Wir sind an einer Verhandlungslösung interessiert und hatten mit den öffentlich-rechtlichen Intendanten schon im Februar eine Vereinbarung unterschriftsreif. Wir müssen nur die ausgehandelte Version unterschreiben. Aber die andere Seite will nicht.“ Zwar stehe die Tür weiterhin offen, wie es bereits BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff auf der Jahrespressekonferenz am 17. Juli ausdrückte, doch seien die Verleger nicht bereit, hinter das bestehende Papier zurückzugehen. „ARD und ZDF müssen sich rühren“, erklärte Heinen.

Angesprochen auf die wirtschaftliche Situation einzelner Häuser, prognostizierte der BDZV-Präsident eine Zunahme an Kooperationen zwischen Zeitungen und eine Konsolidierung auf dem Markt. „Jeder Verlag, der bisher eine Beteiligung angeboten hat, fand immer einen Käufer aus der Verlagswelt.“ Dies sei ein ermutigendes Zeichen.

Inhaltlich sollten sich die Zeitungen noch stärker auf die Vermittlung von Nutzwert und das Herunterbrechen von überregionalen Themen auf regionale Bezüge konzentrieren. „Im Sinne unserer Leserschaft müssen wir weiblicher, jünger und verständlicher werden“, so Heinen, der jedoch schon eine große Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren diagnostizierte: Optisch seien die Zeitungen viel besser geworden – sowohl von der Lesbarkeit als auch von der Aufmachung.

Das vollständige Interview lesen Sie in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 31. Juli 2012.

Ort: Köln

zurück