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20. September 2005 | Namen und Nachrichten

Otto B. Roegele verstorben

Prof. Dr. Otto B. Roegele, Kommunikationswissenschaftler, katholischer Publizist und Mediziner, ist am 7. September 2005 in seinem 86. Lebensjahr in Bergisch Gladbach verstorben. Roegele war 1920 in Heidelberg zur Welt gekommen. Er studierte Philosophie, Geschichte und Medizin. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs arbeitete er in Heidelberg und Mannheim als Arzt und seit der Gründung des "Rheinischen Merkurs" zugleich als Journalist. 1949 wurde er Chefredakteur der Zeitung und ab 1963 Herausgeber des Blattes. Im selben Jahr übernahm er an der Universität München die Professur für Zeitungswissenschaft und damit die Leitung des "Instituts für Kommunikationswissenschaft". 1985 wurde er emeritiert. Papst Johannes Paul II. ernannte Roegele wegen seiner Verdienste um die katholische Publizistik im Jahre 2000 zum Komturritter des Gregoriusordens. Der "Rheinische Merkur" ehrte seinen Herausgeber zum 80. Geburtstag durch die Errichtung einer Otto-B.-Roegele-Stiftung zur Förderung von Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Kommunikation. Roegele war auch einer der Gründungsväter des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses in München, ferner gehörte er der deutschen UNESCO-Kommission und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an und war Berater der Publizistischen Kommission der deutschen Bischofskonferenz.

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