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24. März 2011 | Allgemeines

Osteuropa: Korruption und staatliche Zensur gefährden Pressefreiheit

Die Themen Pressefreiheit und wirtschaftliche Entwicklungen von Zeitungen in Osteuropa standen im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen BDZV-Vertretern und Nachwuchsjournalisten aus Ost- und Südosteuropa am 24. März 2011 im Berliner Haus der Presse.

medienmittler beim BDZVDabei skizzierte BDZV-Pressereferentin Anja Pasquay zunächst aktuelle Trends des deutschen Medienmarkts und zeichnete die Entwicklung der Zeitungen hierzulande nach. Auf besonderes Interesse bei den gut ein Dutzend Gästen stießen die Ausführungen zur Medienvielfalt und zum Werbemarkt.

Weiterer Schwerpunkt des gut zweistündigen Gesprächs waren die derzeitigen Vorgänge in Ungarn und deren Auswirkungen auf ausländische Investoren. Doch nicht nur in Ungarn hätten die Medien unter staatlicher Zensur zu leiden, wussten die Journalisten zu berichten. Auch in zahlreichen anderen Ländern Osteuropas versuchten Regierungen (aktiv) Einfluss auf Zeitungen und Fernsehen zu nehmen. Darüber hinaus schränke vor allem die wirtschaftliche Abhängigkeit von Anzeigenkunden die freie Berichterstattung ein – PR-Journalismus im großen Stil sei deshalb eher die Regel als die Ausnahme.

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