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24. Juni 2002 | Digitales

„Online-Zeitungen dienen der Freizeitplanung“

Vorläufige Ergebnisse der Allensbach-Studie „Zeitung und Internet“

Wie groß ist die Bindung der Nutzer an die Online-Angebote der Zeitungsverlage? Was erwarten sie? Für welche Inhalte würden sie bezahlen? Antworten auf diese Fragen sucht die neue Studie „Zeitung und Internet“ des Instituts für Demoskopie Allensbach. Erste Trends stellte Projektleiter Dr. Rüdiger Schulz vor.

Interviewt wurden im Rahmen der Studie vom 8. März bis 4. April 2002 insgesamt 814 Personen im Alter von 14 bis 39 Jahren. Darunter waren 629 Internetnutzer, 406 hatten Erfahrung mit Zeitungs-Online-Angeboten. Unter den ersten vorläufigen Trends hob Schulz hervor, dass die Zeitungsangebote den meisten Nutzern "gut" gefallen (69 Prozent), aber nur wenigen "sehr gut" (sechs Prozent). Aktualität hat für die meisten Nutzer den höchsten Stellenwert. Fast gleichauf folgen dann der Wunsch nach Verlinkung zu weiteren Artikeln zum Thema, nach vertiefender Hintergrundinformation und Zugriff auf das Archiv. Bei Regionalzeitungsangeboten steht der Wunsch nach regionaler Information ganz oben.

Die Zahlungsbereitschaft der befragten Altersgruppe ist dagegen gering. Nur 26 Prozent können sich generell vorstellen, für bestimmte Inhalte zu bezahlen, darunter am ehesten für die Archivnutzung. Die Studie ergab deutliche Hinweise auf die Wirksamkeit von Cross-Promotion. Die meisten User von Tageszeitungs-Onlineangeboten (52 Prozent) waren durch die gedruckte Zeitung auf das Online-Produkt aufmerksam geworden.

Die kompletten Ergebnisse der Studie werden beim Zeitungskongress 2002 am 16. September in Hamburg vorgestellt. Bis zum Jahresende soll die Studie darüber hinaus als Veröffentlichung im ZV-Verlag erscheinen.

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