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10. Oktober 2007 | Namen und Nachrichten

Online-Werbung wächst weiter

Die Online-Werbung wächst weiter. Das ist das Fazit des am 26. September 2007 bei der Fach­messe OMD in Düsseldorf vorgestellten Reports des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundes­verband Digitale Wirtschaft (BVDW). Danach steigen die Werbeumsätze 2007 auf ein Gesamt­volumen von mindestens 2,71 Milliarden Euro brutto. Sorgen bereiten den Experten allerdings die medienpolitischen Rahmenbedingungen: So sieht der Branchenverband im Ausbau der On­line-Aktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rund­funks eine drastische Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten der Privatwirtschaft und fordert eine Reform des dualen Rundfunksystems. Bei den prognostizierten Brutto-Werbeeinnahmen können klassische Werbeformen wie Banner und andere grafische Werbeelemente mit 1,31 Milliarden Euro den größten Anteil verbuchen. In die Such­wortvermarktung investieren Werbetreibende im laufenden Jahr voraussichtlich 1,19 Milliarden Euro. Affiliate-Netzwerke kommen auf 210 Millio­nen Euro. Der OVK-Report kann unter www.bvdw.org oder www.ovk.de unentgeltlich heruntergeladen werden.

Andere Zahlen, wenn auch mit ebenso positiver Botschaft, legt der Bundesverband Informations­wirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) vor. „Insgesamt könnte der Markt 2007 erstmals die Marke von 800 Millionen Euro errei­chen“, sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer Anfang Oktober gegenüber der Berliner Tageszeitung „Die Welt“. Damit würde der On­line-Werbemarkt von 480 Millionen Euro im Jahr 2006 um 67 Prozent steigen. Bereits in den ers­ten drei Quartalen 2007 sei das Anzeigengeschäft im Internet auf das Allzeithoch von 627 Millionen Euro angewachsen. Damit liege das Werbege­schäft im Internet zwar immer noch weit hinter den Werbeeinnahmen der gedruckten, Hörfunk- und TV-Medien, zeigte aber ungleich höhere Wachstumsraten. Das Web 2.0 macht das Inter­net aus Sicht Scheers für Werbetreibende zu­nehmend interessanter. Die Konzerne investier­ten nicht mehr nur in blinkende Banner oder Pop-Up-Fenster, sondern zunehmend in aufwändig gedrehte Kurzfilme.

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