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22. Juli 1998 | Allgemeines

Online-Werbung für Öffentlich-rechtliche tabu

Bayerische Staatskanzlei zur Änderung des Rundfunkstaatsvertrages

Der Freistaat Bayern wird sich bei den Verhandlungen über die Änderung des Rundfunkstaatsvertrages nachdrücklich dafür einsetzen, "daß die Werbemöglichkeiten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht erweitert werden".

Das erklärte der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Kurt Faltlhauser, in einem Schreiben an den Verband Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV). Insbesondere wolle Bayern sich dafür einsetzen, daß die 20-Uhr-Werbegrenze nicht gelockert werde, und "daß auch bei den Online-Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Anstalten Werbung und Sponsoring untersagt werden". Der Staatsminister reagierte damit auf ein Schreiben des VBZV an den Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber. Der bayerische Landesverband hatte darin seine Besorgnis über die Erweiterung der Werbemöglichkeiten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten deutlich gemacht. Staatsminister Faltlhauser zeigte sich in diesem Zusammenhang nach dem bisherigen Gang der Verhandlungen "auch durchaus zuversichtlich", daß das Land seine Position in beiden Punkten durchsetzen könne.

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