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27. Mai 1999 | Digitales

Online-Werbeumsätze in den USA steigen um 73 Prozent

Die amerikanischen Unternehmen haben im vergangenen Jahr 1,5 Milliarden Dollar für Online-Werbung ausgegeben. In diesem Jahr sollen diese Ausgaben um 73 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar und bis zum Jahr 2002 sogar auf 8,9 Milliarden Dollar steigen, prognostiziert das amerikanische Marktforschungsinstitut E-Marketer (www.emarketer.com). Die Online-Werbeausgaben hätten in Europa im vergangenen Jahr lediglich 132 Millionen Dollar betragen und würden um eine ähnliche Rate wachsen, sagen die Marktforscher. Der größte Teil der Online-Werbung entfalle auf Konsumgüter-Marken, hat das Internet Advertisung Bureau (www.iab.net) herausgefunden. Die Werbung für Computer nehme zwar absolut noch zu, der Anteil werde aber immer geringer. Auch der Anteil der sogenannten Banner-Werbung gehe zugunsten neuer Werbeformen im Internet zurück. Mit einem Anstieg von 0,9 Milliarden Dollar (1997) auf 1,92 Milliarden (1998) seien erstmals mehr Werbegelder in Online-Werbung geflossen als in die traditionelle Außenwerbung. Mit einem Anteil von 56 Prozent floß ein Großteil an Werbeinvestitionen in Banner-Werbung, 30 Prozent wurden für Sponsoring aufgewendet und lediglich 5 Prozent der Mittel entfielen auf Unterbrecherwerbung (Interstitials, Pop-Up-Fentster etc.). Einen ähnlich positiven Verlauf der Online-Werbeentwicklung prognostiziert die Vermarktungsgesellschaft IP Deutschland, die für den deutschen Markt im laufenden Jahr einen Bruttoumsatz von ca. 120 Millionen Mark erwartet, der damit erstmalig über dem Werbevolumen des neu etablierten Medium Teletext liegen würde.

Quellen: akademie.de 14.05.99, Wirtschaftswoche 13.05.99

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