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06. Juni 2005 | Digitales

Online-Werbemarkt weiter auf Wachstumskurs

Internet-Werbung legt im ersten Quartal um 17 Prozent zu / Großbritannien: Online überholt Radio

Der deutsche Online-Werbemarkt hat im ersten Quartal 2005 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17,1 Prozent auf 78 Millionen Euro zugelegt. Laut der Online-Werbestatistik von Nielsen Media Research, die auf Angaben von 25 führenden Online-Vermarktern beruht, haben 75 der 100 größten Werbungtreibenden im Internet ihre Werbeausgaben im ersten Quartal erhöht. 54 haben sie sogar mehr als verdoppelt. „Das Internet hat sich als Werbeträger etabliert und wird in der Vernetzung zu den klassischen Medien immer wichtiger“, so Ludger Vornhusen, Geschäftsführer von Nielsen Media Research.

Mit 16 Millionen Euro (plus elf Prozent) investieren Online-Dienstleister am meisten in die Internet-Werbung. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen Unternehmenswerbung, Automarkt und E-Commerce mit jeweils acht Millionen Euro Umsatz. Auf diese vier Branchen entfällt im ersten Quartal 2005 über die Hälfte des gesamten Online-Werbeumsatzes. Die Nielsen-Statistik berücksichtigt in Deutschland weder Suchmaschinenmarketing noch Online-Rubrikanzeigen.

 

In Großbritannien konnte das Internet laut dem britischen Internet Advertising Bureau (IAB) im vergangenen Jahr die Werbeumsätze um rund 60 Prozent auf 59 Millionen Euro steigern. Dabei sind die Einnahmen aus Suchmaschinenmarketing bereits enthalten. Laut der gemeinsam mit PricewaterhouseCoopers (PWC) erstellten Studie hat Online einen Marktanteil von 3,9 Prozent am gesamten britischen Werbemarkt. Damit liegt das Internet erstmals vor den Radiosendern, die 3,8 Prozent des insgesamt 24,7 Milliarden Euro umfassenden Werbekuchens erhalten.

 

Für die USA haben IAB und PWC für 2004 einen Online-Werbeumsatz von 9,6 Milliarden Dollar und damit eine Steigerung um 33 Prozent ermittelt. Dabei entfielen 3,9 Milliarden auf Suchmaschinenmarketing (+40 Prozent), 1,8 Milliarden auf Displayadvertising (+19 Prozent) und 1,7 Milliarden auf Online-Rubrikenmärkte (+18 Prozent).

 

Die komplette Studie „IAB Internet Advertising Revenue Report“ für die USA kann unter www.iab.net/2004adrevenues heruntergeladen werden.

 

Quellen: Pressemitteilungen Nielsen Media Research; text intern, 8.4.2005; iab.net, 04/2005

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