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15. Februar 2007 | Namen und Nachrichten

Online-Verwertung: Verlage und Bibliotheken legen Streit bei

In dem seit Jahren andauernden Streit um die digitale Verwertung von Büchern haben sich Ver­lage und Bibliotheken auf eine marktwirtschaftli­che Lösung geeinigt. Die Bibliotheken sind bereit, für die elektronische Verwertung von Büchern von den Verlagen Lizenzen zu erwerben und marktge­rechte Preise zu zahlen. Im Gegenzug wollen die Verlage die Online-Angebote für Bibliotheken ausbauen, so dass sie für deren Benutzer unab­hängig vom Standort des Rechners zugänglich sind. Die von den Verlagen erhobenen Lizenzge­bühren sollen vor Gericht auf ihre Angemessen­heit überprüft werden können. Dies teilte der Bör­senverein des Deutschen Buchhandels in Frank­furter am Main und der Deutsche Bibliotheksver­band (DBV) am 7. Februar 2007 gemeinsam mit. Bildung und Wissenschaft könnten nur dann auf hohem Niveau bleiben, wenn beim Urheberrecht marktwirtschaftliche Anreize mit einem umfas­senden Versorgungsangebot der Bibliotheken verbunden seien, erläuterte Börsenvereinsvorste­her Gottfried Honnefelder. Die Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands, Claudia Lux, erklärte, dass die Bibliotheken flexible Rahmen­bedingungen beim Thema Information benötig­ten.

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