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11. Juni 2013 | Allgemeines

Online-Reichweite steigt auf 29 Millionen

Paid-Content-Einführung bleibt Herausforderung

Die Zeitungen erreichen mit ihren Angebo¬ten im Internet mehr als 40 Prozent (41,1 Prozent) der Deutschen. Das entspricht einer Reichweite von 28,9 Millionen Unique Usern im durchschnittlichen Monat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung der aktuellen AGOF internet facts 2013-3 durch die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft (Frankfurt am Main). Damit erziele das Angebot der Zeitungen im Internet die höchste Reichweite – noch vor T-Online und eBay.

Die Web-Seiten der regionalen Abonnement­zeitungen verzeichnen laut AGOF im durch­schnittlichen Monat (Januar bis März 2013) 23,1 Millionen Unique User beziehungsweise etwa ein Drittel der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren. „Mit ihren digitalen Angeboten – plus die gedruckte Zeitung – erreichen viele Zeitungsmar­ken mehr Menschen als je zuvor“, sagte dazu Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der BDZV-Geschäftsleitung. Die große Herausforderung liege für die Verlage jetzt darin, die Nutzer dafür zu gewinnen, auch für digitale Inhalte zu bezah­len. Angesichts der gestiegenen Zahlungsbereit­schaft und bequemer Bezahlsysteme stünden die Zeichen dafür gut.

Wie die Studie weiter ausweist, sind unter den Nutzern der Internetangebote von Zeitungen in­sbesondere junge Leute: Zwei Drittel (64,7 Pro­zent) der 14- bis 29-Jährigen lesen online Zei­tung; in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen ist es die Hälfte (50,8 Prozent).

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