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02. Juli 2001 | Digitales

Online-Angebote auf dem Prüfstand

Projekt "Web-Test E-Print" von BDZV und ZMG macht Websites vergleichbar

Wie können die Online-Angebote von Zeitungsverlagen besser werden? Diese Frage steht im Hintergrund des Forschungsvorhabens von ZMG, BDZV und der Consultingfirma Dr. Sonje Webconsult, das Hans-Jürgen Hippler, Leiter des Bereichs Forschung der ZMG, vorstellte. Eine standardisierte Untersuchung der Webauftritte von 90 deutschen, 10 US-amerikanischen und 20 europäischen Zeitungen soll allen teilnehmenden Verlagen einen Anhaltspunkt geben, wo sie im Wettbewerb stehen und wie sie gegebenenfalls den eigenen Auftritt verbessern können. Laut Hippler haben bereits 25 Verlage zugesagt, gegen Entgelt beim Test mitzumachen und sich prüfen zu lassen.

Grundlage des "Web-Test E-Print" ist ein Katalog von über 100 objektiven Merkmalen, mit denen die Güte eines Online-Auftritts gemessen werden soll. Die Kriterien beruhen im Wesentlichen auf wissenschaftlichen Untersuchungen. Gemeinsam mit der Beratungsfirma soll der bestehende Katalog an die speziellen Anforderungen der Zeitungen angepasst und zum kontinuierlichen Messinstrument werden. Die Kriterien, nach denen untersucht wird, sind in fünf Kategorien aufgeteilt: Gestaltung, Navigation, Interaktivität, Aktualitätstransparenz und Homogenität. Pro Teilnehmer werden ca. 30 Seiten untersucht.

Jeder Verlag erhält am Ende ein Ranking der Teilnehmer nach verschiedenen Indizes, eine unternehmensindividuelle Chartanalyse und Portfoliobetrachtung sowie einen Kommentar des Gesamtergebnisses. Eine individuelle Vertiefung der Ergebnisse und eine Beratung ist gegen gesonderte Bezahlung möglich. Bis Ende September 2001 sollen bereits Basisergebnisse vorliegen. Die Detailberichterstattung an die beteiligten Verlage soll im Oktober erfolgen. Interessierte Verlage wenden sich an: BDZV, Christoph Nogly, E-Mail nogly(at)bdzv.de oder ZMG, Hans-Jürgen Hippler, E-Mail hippler(at)zmg.de.

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