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12. November 2004 | Ausland

Österreich vor generellem Tabakwerbeverbot

„Mit äußerstem Befremden“ hat der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) auf die Vorgehensweise des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen regagiert, ohne Kontaktaufnahme mit der Medienbranche ein generelles Tabakwerbeverbot ab 1. Januar 2005 durchzusetzen. Wie der VÖZ mitteilt, seien zum entsprechenden Ministerialentwurf für eine Tabakgesetznovelle vom 20. Oktober 2004 mehr als 190 Institutionen und Organisationen befragt worden „bis hin zu den Kneipp-Bademeistern“ – nicht jedoch Vertreter der Medien- und Werbewirtschaft. Mit der Novelle soll die EU-Richtlinie 2003/33/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26. Mai 2003 innerstaatlich umgesetzt werden, wofür eine Frist bis 31. Juli 2005 eingeräumt wird.

 

In einer für die von Werbung abhängigen Medien ohnehin schwierigen konjunkturellen Phase sei die vorzeitige Umsetzung geradezu „überfallsartig“, kritisierte der VÖZ, und greife in heute schon ins erste Halbjahr 2005 reichende Geschäftsbeziehungen ein. Obendrein werde die vorzeitige Inkraftsetzung des vollständigen Tabakwerbeverbots am 1. Januar 2005 die österreichischen Printmedien gegenüber deutschen und anderen ausländischen Zeitungen und Magazinen diskriminieren. Denn in Deutschland sei mit einer vorzeitigen Umsetzung der Tabakrichtlinie sicher nicht zu rechnen, da die deutsche Bundesregierung beim Europäischen Gerichtshof Einspruch dagegen eingelegt hat. Kontakt: VÖZ, Hannes Schopf, Telefon 0043/1/5337979419.

 

Internet: www.voez.at

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