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19. März 2003 | Digitales

Nutzer-Registrierung wird alltäglich

Positive Beispiele helfen beim Abbau von Hemmschwellen / Zielgruppengenaue Anzeigenkampagnen bringen hohe Preise

Lange Zeit galt sie als Tabu, inzwischen gehen immer mehr US-Zeitungen dazu über, von ihren Nutzern im Austausch für Inhalte eine Registrierung zu verlangen.

Basisdaten über Alter, Geschlecht und Postleitzahl der Nutzer etwa, E-Mail-Adressen und Informationen über die Frequenz der Nutzung der Website sind eine zunehmend wichtiger werdende Währung gegenüber Anzeigenkunden. Viele Verlage unterschätzen jedoch noch den Aufwand für die Einführung derartiger Systeme.

 

„Nutzerregistrierung ist der erste Schritt vor der Einführung von Bezahlinhalten“ erläuterte Mark Silver, Vice President strategy and development bei Tribune Interactive. Zeitungshäuser, die von Usern eine Registrierung verlangten, erhielten bessere Daten für die Websiteentwicklung, könnten gezielter E-Mail-Newsletter anbieten und Werbekunden zielgruppengenaue Werbung offerieren.

 

Die Einführung der Registrierung kann schrittweise erfolgen, beispielsweise erstmals beim Abruf besonders interessanter Informationen. Silver nennt dies den „Tupac Effect“: „Wir hatten 60.000 Neuregistrierungen an einem Tag, als die „LA-Times“ einen Artikel über den Rapper Tupac veröffentlichete.“ David Hiller, President of Tribune Interactive Inc., zeigte sich besonders erfreut über die Entwicklung der Zugriffszahlen: „Wenn Sie eine Registrierung einführen, gibt es immer einen Stillstand. Aber nach etwa einem Monat nimmt der Verkehr auf der Site wieder zu.“

 

Bei der zur Belo Interactive Gruppe gehörenden Dallas Morning News Website dallasnews.com hat man mit der schrittweisen Registrierung seit April 2001 gute Erfahrungen gemacht: „Weniger als zwei Prozent der Nutzer wollen aus Protest gegen die Registrierung nicht mehr wiederkommen“, erklärte Wes Jackson, Vice President of sales. Inzwischen hätten sich auf den verschiedenen Websites der Gruppe rund 2,6 Millionen Nutzer registriert. Diese Gruppe sei für gezielte und hoch bepreiste Werbe-E-Mails empfänglich. Einkünfte speziell aus dieser Werbeform machten inzwischen 17 Prozent der Gesamteinnahmen von dallasnews.com aus.

 

www.latimes.com

www.dallasnews.com

www.belointeractive.com

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