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21. Januar 2009 | Kinder-Jugend-Zeitung

NRW: ZeitungsZeit geht in die vierte Runde

In Nordrhein-Westfalen ist das Leseförde­rungsprojekt „ZeitungsZeit“ zum vierten Mal ge­startet worden: Bis zum 12. Februar 2009 kann sich jede Hauptschule im Bundesland melden, die mitmachen möchte (www.partner-fuer-schule.nrw.de/zeitungszeit). Die Schulen erhalten daraufhin in der Zeit vom 20. April bis zum 12. Juni schultäglich unentgeltlich 30 Zeitungen, die im Unterricht eingesetzt werden können. Ziel des Projekts ist es, jungen Leuten individuelle Leser­anreize zu bieten. Wie NRW-Schulministerin Bar­bara Sommer anlässlich des Projektstarts aus­führte, stammt mittlerweile jeder zweite Haupt­schüler aus einer Familie in der nicht in erster Linie deutsch gesprochen werde. Vor diesem Hintergrund komme der Tageszeitung eine große pädagogische Bedeutung zu. Sie stelle eine be­sondere Form der Sprachförderung dar. An dem im Schuljahr 2005/2006 gestarteten Projekt neh­men jährlich etwa 1.200 Hauptschulklassen teil; rund 80 Prozent der Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen machen mit. Seither haben sich gut 82.000 Jugendliche im Rahmen des Projekts mit der Zeitungslektüre im Unterricht befassen kön­nen; 2009 soll nach dem Willen von Schulministe­rin Barbara Sommer die „Schallmauer“ von 100.000 Teilnehmern durchbrochen werden. Fi­nanziell ermöglicht wird das Projekt durch den Zeitungsverlegerverband Nordrhein-Westfalen. Nach Angaben des ZV NRW-Vorsitzenden Cle­mens Bauer, zugleich Vorsitzender der Ge­schäftsführung der „Rheinischen Post“, kostet das Projekt rund eine halbe Million Euro; sämtli­che 49 Zeitungsverlage des Bundeslands un­terstützten es. Unterstützt wird „ZeitungsZeit“ ferner von der Landesanstalt für Medien (LfR), die Hörfunkprojekte anbietet.

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