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09. Juli 1998 | Namen und Nachrichten

NRW-Zeitungsverleger wollen privates Jugendradio

Die in der Pressefunk NRW GmbH & Co. KG zusammengeschlossenen Zeitungsverleger Nordrhein-Westfalens fordern die Zuteilung einer Frequenz für die Ausstrahlung eines privaten Jugendradios. Dafür könne die für ein mögliches sechstes Hörfunkprogramm des WDR vorgesehene UKW-Frequenz 103,3 genutzt werden, erklärte der Geschäftsführer der Pressefunk KG in Düsseldorf, Dr. Udo Becker. Nach Berechnungen der Zeitungsverleger könnten mit einem Jugendprogramm von Radio NRW mindestens 380.000 Hörer erreicht werden; dies lasse ein Umsatzpotential von etwa 45 Millionen Mark erwarten.

Becker kritisierte in diesem Zusammenhang die "kostenträchtige Überversorgung" der nordrhein-westfälischen Radiohörer durch den WDR: Radio NRW, die Landesanstalt für Rundfunk und der Verband der Betriebsgesellschaften des Lokalfunks hätten ein Gutachten über die Versorgungssituation des UKW-Hörfunks in Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegeben. Dessen erste Ergebnisse ließen eine nicht hinnehmbare Mehrfachversorgung der WDR-Programme erwarten. Mit der Fertigstellung des Gutachtens sei Ende September zu rechnen.

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