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02. November 2004 | Allgemeines

NRW-Verleger fordern neue landesweite Hörfunkkette

Udo Becker wechselt ins Verlagsmanagement

Der Vorsitzende des Zeitungsverleger Verbands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW), Clemens Bauer, hat am 27. Oktober 2004 in Düsseldorf eine neue landesweite Hörfunkkette Radio NRW 2 gefordert.

Die Medienpolitik des Landes müsse endlich honorieren, dass die nordrhein-westfälischen Zeitungsverlage erheblich in den Lokalfunk investiert hätten, der seit Jahren das bundesweit reichweitenstärkste Radioangebot sei, erklärte Bauer anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Geschäftsführers der Landesorganisation, Udo Becker. Becker wird am 1. Februar 2005 in die Geschäftsführung der Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser GmbH eintreten. Unverändert fehle es jedoch im bevölkerungsreichsten Bundesland an einem landesweiten privaten Hörfunkprogramm. Grund hierfür sei, dass es dem WDR von der Politik immer noch erlaubt werde, die für ein solches Programm erforderlichen UKW-Frequenzen zu horten, kritisierte der Verbandsvorsitzende.

 

Der Vorsitzende der Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW, Wolfgang Hahn-Cremer, nahm die Forderung der Zeitungsverleger anlässlich der Veranstaltung zustimmend auf. Eine solche programmliche Initiative sei „eine wesentliche Bereicherung für die Hörfunkvielfalt in Nordrhein-Westfalen“.

 

Bauer äußerte sich ferner zu der von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement angestrebten Änderung der Pressefusionskontrolle: Eine Novellierung des Kartellrechts sei zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Verlage und zur Erhaltung der Qualität und Vielfalt der Presse unerlässlich. Insbesondere sprach sich der Landesverbandsvorsitzende für die Möglichkeit erweiterter Verlagskooperationen etwa im Anzeigenbereich aus, da nur so den Zeitungen künftig Zugang zu überregionalen Werbeetats eröffnet werde.

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