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01. Juli 1999 | Allgemeines

NRW-Lokalfunk bleibt auf Wachstumskurs

29 Prozent der Bevölkerung hören einen der 46 Lokalsender

"Der Aufwärtstrend des Lokalfunks in Nordrhein-Westfalen hält weiter an", 29 Prozent der Bevölkerung hörten an einem durchschnittlichen Werktag eines der 46 Lokalradios, erklärte Dr. Michael Laumanns, Vorsitzender der Pressefunk KG, anläßlich der Mitgliederversammlung der Gesellschaft am 9. Juni 1999 in Düsseldorf.

Die Pressefunk KG wird von den nordrhein-westfälischen Zeitungsverlagen getragen und ist mit 59 Prozent an "Radio NRW" beteiligt. Das von "Radio NRW" aus Oberhausen zugelieferte Mantelprogramm für den Lokalfunk wird von Laumanns auch für die "erfreuliche Entwicklung" der Reichweiten mit verantwortlich gemacht. Die aktuelle Erhebungswelle der EMA-Reichtweitenuntersuchung belege den Erfolg eindeutig. "Sie ist Ansporn für uns, alles zu tun, um den Vorsprung als reichweitenstärkstes Hörfunkprogramm in Nordrhein-Westfalen weiter auszubauen." Voraussetzung für die Steigerung der Hörerreichweite sei allerdings der einwandfreie technische Empfang in den lokalen Verbreitungsgebieten, machte Laumanns deutlich. Weite Teile des Landes seien mit Lokalfunkprogrammen aber nur schlecht versorgt. Betroffen seien insbesondere die Autofahrer.

Ursache sei die "technische Überversorgung des WDR-Hörfunks". Dies belege ein von Radio NRW, dem Lokalfunk und der Landesanstalt für Rundfunk in Auftrag gegebenes Gutachten. Vor diesem Hintergrund forderte Laumanns ein weiteres Engagement der Landesregierung, sich im Interesse des privaten Lokalfunks für die deutliche Verbesserung seiner Versorgungssituation einzusetzen.

Ferner sprach sich der Vorsitzende der Pressefunk KG auch für die Schaffung eines landesweiten privaten Hörfunkprogramms radio NRW 2 aus: "Wir glauben, daß ein solches für junge Hörer gemachtes Programm die nordrhein-westfälische Hörfunklandschaft bereichern würde, und sehen darin eine echte Chance, die duale Rundfunkordnung fortzuentwickeln."

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