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10. Mai 2000 | Ausland

Norwegen verstößt gegen Meinungsfreiheit

Nach Ansicht des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist die Verurteilung einer Norwegischen Zeitung wegen eines kritischen Berichts über misslungene Schönheitsoperationen ein Verstoß gegen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit. Das Gericht hat damit der in Bergen erscheinenden Tageszeitung "Bergens Tidende", deren ehemaligem Chefredakteur sowie einem Reporter Recht gegeben. Die Regierung in Oslo wurde angewiesen, der Zeitung etwa 1,34 Millionen Mark Schadenersatz zu zahlen; die beiden Journalisten sollen jeweils etwa 12.000 Mark erhalten. Der Zeitungsverlag und die beiden Journalisten waren 1994 nach der Klage des in dem Artikel kritisierten Schönheitschirurgen verurteilt worden. Der höchste Gerichtshof Norwegens verhängte gegen den Verlag und die Journalisten Geldbußen wegen Rufschädigung in Höhe von zusammen mehr als einer Million Mark.

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