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26. Juni 2007 | Allgemeines

Nordrhein-Westfalen: Modernisierung des Landesmediengesetzes gefordert

NRW-Zeitungsverleger planen neue Hörfunkangebote und Telemedien

„Mit digitalen Radioformaten und Teleme-dienangeboten wollen die nordrhein-westfäli-schen Zeitungsverleger neue Zielgruppen und Nutzerkreise erreichen“, sagte Udo Becker, Geschäftsführer des Zeitungsverleger Ver-bands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) anläss-lich des Medienforums NRW am 20. Juni 2007 in Köln bei einer Veranstaltung zu den Folgen der Rundfunkdigitalisierung.

Durch das Internet, die zunehmende Konver­genz der Medien und die Digitalisierung des Rundfunks würden sich die Zeitungsverlage im­mer mehr zu Medienhäusern entwickeln, die ihre attraktiven Inhalte und Dienste über unterschied­liche Vertriebskanäle verbreiten. „Zeitungsverlage müssen mit mobilen Angeboten bei der Entwick­lung von Handy-TV ebenso dabei sein, wie beim digitalen bundesweiten Radio, das ab 2009 in Deutschland Wirklichkeit werden kann“, sagte Becker. Für Nordrhein-Westfalen sprach er sich dafür aus, nach Wegen zu suchen, die 46 NRW-Lokalradios künftig auch digital zu übertragen.

 

Seit dem Jahr 2000 sei der Lokalfunk in Nord­rhein-Westfalen das bundesweit reichweitens­tärkste Hörfunkangebot. Diese Vielfalt müsse erhalten und um zusätzliche regionale Radioan­gebote erweitertet werden, forderte der ZVNRW. Auch lokales Fernsehen gerate als Geschäftsfeld wieder stärker in den Fokus verlegerischer Akti­vitäten. Angesichts des zunehmenden Medien­wettbewerbs seien die Zeitungsverlage ent­schlossen, ihre Chancen in lokalen und neuen Märkten zu nutzen. Der ZVNRW appellierte an die Landesregierung, bei der Novellierung des Landesmediengesetzes die Beteiligungsgrenzen für Zeitungsverlage im Rundfunk ersatzlos zu streichen.

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