Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

30. Juni 2003 | Allgemeines

Nordrhein-Westfälische Zeitungsverleger fordern landesweite Hörfunkkette

Bauer: Verlage müssen sich zu Medienhäusern entwickeln können

„Unsere Verlage müssen sich zu Medienhäusern entwickeln können. Dazu brauchen wir eine landesweite Hörfunkkette“, forderte Clemens Bauer, Vorsitzender des Zeitungsverleger Verbands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW), in seiner Eröffnungsrede zum Zeitungstag beim Medienforum NRW am 24. Juni in Köln.

Weiter sagte Bauer, zugleich Vorsitzender der Geschäftsführung der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft in Düsseldorf, diese sollte – parallel zum NRW-Lokalfunksystem – unter dem Dach von Radio NRW senden. Der Landesgesetzgeber sei aufgerufen, mit den Verlegern die vorhandenen Potenziale zu erschließen.

 

Mit Blick auf die Zeitung stellte Bauer fest, dass in einer älter werdenden Gesellschaft die nachwachsende junge Lesergeneration für das gedruckte Medium begeistert werden müsse. Die Interessen der jungen Leute, deren Mediennutzung stark durch elektronische Angebote wie Computer und Handy geprägt sei, unterscheide sich grundlegend von der der etablierten Generation über 30 Jahre. Künftig gelte es daher, vermehrt Angebote zu schaffen, die die Neugier der Jugendlichen wecken und ihnen reichhaltige Anregungen zu Lebens- und Alltagsgestaltung geben.

 

Angesichts von Auflagenverlusten und einer in den nächsten Jahrzehnten weiter schrumpfenden Gesamtbevölkerung müsse, sagte der ZVNRW-Vorsitzende weiter, die vornehmste Aufgabe in Zukunft darin bestehen, die „Attraktivität unserer Blätter noch weiter zu steigern“. Dabei komme es auf drei Dinge gleichermaßen an: Qualität der Inhalte, auf eine zielgruppengerechte Auswahl der Themen und auf eine optisch anregende Anmutung der Produkte. Bauers Fazit: „Unsere Printangebote müssen künftig nicht nur das Hirn der Leserinnen und Leser erreichen – Stichwort Information -, sondern in gleicher Weise auch ihr Herz.“

zurück