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03. Juli 2001 | Allgemeines

Norddeutsche Verleger spüren Konjunkturflaute

VZN-Jahrestagung in Pinneberg / Semmerow als Vorsitzender bestätig

Bei den Zeitungsverlagen in Norddeutschland macht sich eigenen Angaben zufolge die schwächelnde allgemeine Konjunktur bemerkbar.

In Schleswig-Holstein schlage sie sich in Anzeigenrückgängen nieder; in Mecklenburg-Vorpommern sei ein deutlicher Konjunktureinbruch spürbar, stellte der Vorsitzende des Verbands der Zeitungsverlage Norddeutschland (VZN), Günter Semmerow, am 20. Juni 2001 in Pinneberg fest. Semmerow war anlässlich der Jahrestagung des Verbands in seinem Amt bestätigt worden. Der VZN vertritt 13 Verlage mit 36 Zeitungstiteln und einer täglichen Auflage von über einer Million Exemplaren.

Deutlich kritisierte der Verband die "zunehmende Regelungsflut", mit der die Rahmenbedingungen der Tagespresse immer stärker eingeschränkt würden. Nach dramatischen Kostensteigerungen im Zeitungsvertrieb durch das 630-Mark-Gesetz und die Ökosteuer habe das Gesetz zur "Scheinselbstständigkeit" zu kostspieligem bürokratischem Mehraufwand geführt, hieß es. Die Änderung des Betriebsverfassungsgesetzes sei gegen alle Bedenken des Mittelstands und der Wirtschaft durchgedrückt worden.

Die Jahrestagung bestätigte Manfred Christoffer ("Nordkurier", Neubrandenburg) als stellvertretenden Vorsitzenden des Verbands. Zu weiteren Vorständen wurden Uwe Boyens ("Dithmarscher Landeszeitung", Heide), Hubertus Grote ("Kieler Nachrichten") und Lebrecht von Zielberg ("Uetersener Nachrichten") gewählt.

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