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11. September 2006 | Digitales

(N)Onliner-Atlas: In Deutschland nutzen 58 Prozent das Internet

Die Internetnutzung in Deutschland ist innerhalb eines Jahres um drei Prozent auf 58 Prozent gestiegen. Rund 37,8 Millionen Menschen über 14 Jahre gehen damit online. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs um zwei Millionen Nutzer. Weitere sechs Prozent (vier Millionen) der Bundesbürger beabsichtigen, in den nächsten zwölf Monaten ins Internet einzu­steigen. 23 Millionen Deutsche (36 Prozent) zäh­len weiterhin zu den Offlinern. Sie sind mehrheit­lich weiblich, haben formal eine vergleichbar ge­ringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen und werden immer älter. Das Durchschnittsalter der Nichtnutzer liegt derzeit bei 61,3 Jahren. Das sind die zentralen Ergebnisse des (N)ONLINER Atlas 2006, den die Initiative D21 und TNS Infra­test am 1. August 2006 in Berlin vorgestellt ha­ben. Laut der Europäischen Statistikbehörde Eu­rostat steht Deutschland nur an neunter Stelle nach Großbritannien und vor Frankreich.

 

Jahr

Onliner

2001

37 %

2002

41,7 %

2003

50,1 %

2004

52,7 %

2005

55,1 %

2006

58,2 %

 

Internetnutzung in Deutschland 2001-2006

 

Zugenommen hat nicht nur die Online-Nutzung, sondern auch die Schnelligkeit im Netz. 48 Pro­zent der Inter­netnutzer verwenden einen Breit­bandanschluss, um ins Internet zu gelangen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nutzung eines DSL-Anschlusses um gut sieben Prozent auf 46 Pro­zent gestiegen. Der Anstieg bei DSL geht dabei eindeutig zulasten des ISDN-Anschlusses, der um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 23 Prozent fiel. Andere breitbandige Zugangstechni­ken, beispielsweise Kabelmodem, haben sich binnen Jahresfrist noch nicht durchsetzen kön­nen. Beim Breitband ist der Graben zwischen Ost und West groß. Während im Westen 51 Prozent aller Surfer DSL nutzen, sind es in den neuen Bundesländern lediglich 35 Prozent. Der Anteil der Onliner, die sich analog ins Internet einwäh­len, ist mit 20 Prozent relativ stabil geblieben.

Etwas verbessert hat sich seit dem Vorjahr das Verhältnis von Männern und Frauen im Internet: Lag es 2005 noch bei 55 zu 45 Prozent, so ver­ringerte sich der Abstand 2006 auf 54 zu 46 Pro­zent. In allen Bundesländern mit Ausnahme des Saarlands gibt es mehr Internet­nutzer als Nicht­nutzer. Führend ist Berlin (64 Prozent), gefolgt von Hamburg( 62 Prozent) und Hessen (61 Pro­zent). Bei den über 50-Jährigen ist der Zuwachs bei der Internetnutzung stärker als im Gesamt­durchschnitt, das bedeutet auch, dass sich das durchschnittliche Alter der Nichtnutzer künftig weiter erhöhen wird.

In der mit mehr als 50.000 Inter­views deutsch­landweit größten Studie zur Inter­netnutzung werden Nutzungsvergleiche nach Bundesland, Regierungsbezirk, Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand und Beschäftigung erhoben.

Quelle: nonliner-atlas.de

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