Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

03. Juli 2001 | Ausland

Nizar Nayouf wieder frei

24 Stunden nach seiner international Aufsehen erregenden Entführung war der prominente syrische Journalist und Menschenrechtler Nizar Nayouf wieder frei (siehe auch BDZV intern Nr. 17/2001 vom 25. Juni 2001). Wie die französische Sektion der Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) aus Paris berichtet, sei der schwerkranke Journalist schon in der Nacht zum 22. Juni von seinen Entführern freigelassen worden. Die syrische Regierung habe jede Verbindung mit der Entführung bestritten. Direkt nach der Entführung hatten der Weltverband der Zeitungen (WAN) und andere Presse- und Menschenrechtsorganisationen spekuliert, dass der syrische Geheimdienst für die Aktion verantwortlich sein könnte. Nayouf selbst erklärte nach seiner Freilassung, dass ihm zwar während der ganzen Zeit die Augen verbunden worden seien, er jedoch die Stimmen einiger Männer erkannt habe. Aus seiner Sicht seien Mitglieder der Geheimdienste für die Entführung verantwortlich. Der Präsident Syriens würde niemals eine solche Operation anordnen. Auch sei er sicher, dass der Präsident nach Bekanntwerden der Geschehnisse persönlich seine Freilassung angeordnet habe.

Kontakt:
Reporter ohne Grenzen,
Skalitzer Straße 101,
10997 Berlin,
Telefon 030/6158585,
Fax 030/6143463,
E-Mail: rog@snafu.de

Im Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

zurück